Über das Institut

Das Portugiesisch-Brasilianische Institut (PBI) wurde 1932 von Romanisten Leo Spitzer (1887-1960) gegründet. Es wird seit 1998 von Prof. Dr. Claudius Armbruster geleitet. Als eines der wichtigsten universitären Zentren der Lusitanistik und Brasilianistik in Deutschland betreut das PBI rund 900 eingeschriebene Studierende. Das Lehrangebot der Sprachpraxis sowohl in der europäischen als auch in der brasilianischen Variante des Portugiesischen ist für deutsche Universitäten einzigartig. Das Portugiesische hat im Rahmen der Studiengänge Regionalstudien und Regionalwissenschaften Lateinamerika, der nur in Köln angeboten wird, eine zentrale Stellung. Neben der Lehre der Sprachpraxis und der Forschung auf den Gebieten der portugiesischen und brasilianischen Literatur- und Kulturwissenschaften ist eine weitere Aufgabe des PBI, den Wissenschaftsaustausch mit Portugal und Brasilien auszubauen und zu intensivieren. Das PBI richtet, im Sinne der Stärkung der Präsenz lusophoner Kulturen in Deutschland, Lesungen, Ausstellungen, Konzerte und Konferenzen aus. Diese werden in enger Zusammenarbeit mit dem Zentrum Portugiesischsprachige Welt (ZPW) und mit Unterstützung des am PBI vom portugiesischen Kulturinstitut Instituto Camões getragenen Lektorats entwickelt und umgesetzt.