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Janek Scholz

 

Janek Scholz studierte Romanistik (Italienisch und Portugiesisch), Auslandsgermanistik (DaF/DaZ) und anglistische Sprachwissenschaft (Abschluss: Magister Artium) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Università degli Studi di Napoli, L’Orientale. Im Anschluss an sein Studium verbrachte er ein Jahr als DAAD-Sprachassistent am Kulturlektorat der Universidade Federal do Ceará in Fortaleza, Brasilien.

Nach der Rückkehr nach Deutschland war er von 2014 bis 2019 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der RWTH Aachen University tätig und entwickelte ein Promotionsprojekt zur Figur der Kartenlegerin in der brasilianischen Literatur, das seit März 2018 an der Universität Wien angesiedelt ist. Die Dissertation untersucht die Kartenlegerin aus einer narratologischen, einer fiktionstheoretischen und einer post-/dekolonialen Perspektive, die Defensio wird im Herbst 2020 stattfinden.

Transnationale literarische Beziehungen faszinieren ihn in seiner Forschung ebenso wie raum- und spieltheoretische Texte. Er hat sich zudem in zahlreichen Aufsätzen mit dem portugiesischsprachigen Comic beschäftigt – vorrangig aus Brasilien – und ist Mitherausgeber eines Dossiers der Zeitschrift Brasiliana zu Protagonismus und Poetik toter Figuren in der brasilianischen Literatur. Derzeit erarbeitet er ein Forschungsprojekt zu luso-italienischen Beziehungen in der Literatur der Gegenwart.

Janek Scholz ist Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft für Wissenschaft, Kulturen und Wirtschaft der Länder portugiesischer Sprache e.V., Trägerverein des Zentrums Portugiesischsprachige Welt an der Universität zu Köln.